Wirtschaft und Stadtentwicklung

Wirtschaft

Für die SPD Bremerhaven bleibt der Motor zur Schaffung neuer Dauerarbeitsplätze in Bremerhaven eine aktive Wirtschaftspolitik und gute Rahmenbedingungen für die Unternehmen, hierfür setzen wir uns nachhaltig ein. Bremerhaven befindet sich in einer Phase der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung, nachdem seit dem Jahr 1999 entscheidende wirtschaftsstrukturelle Weichen für einen positiven Strukturwandel gestellt wurden. Bremerhaven hat sich unter sozialdemokratischer Handschrift ein authentisches und scharfes Standortprofil gegeben; dieses zeigt sich insbesondere in der Konzentration auf folgende wirtschaftliche Schwerpunktbranchen:

 

  • Hafenwirtschaft/Umschlagsunternehmen
  • Fisch- und Lebensmittelwirtschaft
  • Maritime Wirtschaft und Werften
  • Forschung und Entwicklung/Wissenschaftliche Dienstleistungen
  • Offshore-Windenergie
  • Maritimer Städtetourismus
  • Green Economy

 

1. Hafenwirtschaft/ Umschlagsunternehmen

Verstopfte Straßen und Engpässe sind keine gute Visitenkarte für den Hafenumschlag. Daher haben wir frühzeitig auf Investitionen in unsere Hafeninfrastruktur mit dem Ausbau von Containerterminal und Schleusen, der leistungsfähigen Anbindung durch den Cherbourger Tunnel und den Ausbau der Hafeneisenbahn gesetzt. Diese Investitionen dienen der langfristigen Absicherung der Arbeitsplätze in der Hafenwirtschaft.

 

2. Fisch- und Lebensmittelwirtschaft

Der Fischereihafen ist Bremerhavens größtes und wichtigstes Gewerbegebiet. Die Lebensmittelbranche als Kernbranche des Fischereihafens verfügt über eine hohe Innovationsfähigkeit und qualitativ hochwertige Produkte. Um den Lebensmittelstandort auf diesem hohen qualitativen Niveau zu halten, setzen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten uns weiter dafür ein, die Rahmenbedingungen durch Wirtschaftsförderung und Wirtschaftsstrukturpolitik auch künftig positiv zu gestalten, damit die Unternehmen dem Standort die Treue halten. Darüber hinaus soll durch die Schaffung von Netzwerk- und Kooperationsstrukturen zwischen den lokalen Forschungs- und Entwicklungsanbietern (FuE) wie beispielsweise dem ttz (Technologie-Transferzentrum), der Hochschule mit dem Studiengang Lebensmitteltechnologie sowie dem Biotechnologiezentrum Bio Nord und dem produzierenden Gewerbe im Fischereihafen das Innovationspotenzial durch Technologietransfer verstärkt werden.

 

3. Maritime Wirtschaft und Werften

Auch wenn sich der Werftenstandort Bremerhaven fortlaufend dem weltweiten Wettbewerb stellen muss, hat sich der Standort durch seine Spezialisierung auf Fertigbau, Spezialschiffbau, Umbau, Reparatur, Wartungs- und Servicearbeiten, behauptet. Die Unternehmen, die in der Offshore-Branche tätig sind und die Reedereien der Umschlagsbetriebe, werden zunehmend zu einem wichtigen Auftraggeber und Kooperationspartner der Bremerhavener Werften.

 

4. Forschung und Entwicklung/Wissenschaftliche Dienstleistungen

Bremerhaven verfügt mittlerweile mit dem AWI (Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung), der Hochschule Bremerhaven, dem IWES (Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik), dem ttz, dem ZAF (Zentrum für Aquakulturforschung), dem Deutschen Schiffahrtsmuseum, dem ISL (Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik) und demnächst dem von-Thünen-Institut für Seefischerei und Fischereiökologie über eine beeindruckende Forschungs- und Entwicklungslandschaft. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden uns auch zukünftig verstärkt für eine noch engere Verzahnung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft einsetzen, um den Technologietransfer in die Region zu verstetigen und zu intensivieren.

 

5. Offshore-Windenergie

Um neue Arbeitsplätze zu schaffen unterstützen wir die Ansiedlung neuer Unternehmen. Hierfür stellen wir für ansiedlungsinteressierte Unternehmen die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen zur Verfügung, damit entsprechende Gewerbeflächen angeboten werden können. Wir erwarten, dass die Erweiterung der Produktionskapazitäten dazu führt, dass der Standort Bremerhaven auch für Zulieferer von kleineren Komponenten interessant wird. 

 

6. Maritimer Städtetourismus

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden uns auch weiterhin für einen stetig wachsenden und anhaltenden Tourismus einsetzen und ein Hauptaugenmerk auf den Bereich „Havenwelten Bremerhaven“ richten. Ein gut ausgebauter und zukunftsweisender Tourismus ist aus Sicht der SPD für ein lebens- und liebenswertes Bremerhaven unerlässlich. Mit dem Klimahaus, dem Deutschen Auswandererhaus, dem Deutschen Schiffahrtsmuseum, dem Historischen Museum und dem Zoo am Meer bietet Bremerhaven attraktive und zugleich wissenschaftlich fundierte Unterhaltung auf hohem Niveau, die insbesondere auch Bildungsreisende anspricht. Auf diese Zielgruppe soll in Zukunft ein noch stärkerer Fokus gelegt werden. Dazu ist es unerlässlich, die Attraktionen durch Pflege und Wartung aber auch durch Reakttraktivierungen auf diesem hohen Niveau zu halten. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen uns zudem für eine bessere Vernetzung der Havenwelten mit dem Quartier „Alte Bürger“ in Richtung Geestemünde bis zum Schaufenster Fischereihafen und zum Kreuzfahrtterminal ein.

 

7. Green Economy

Bei der Green Economy unterscheidet man zwischen Unternehmen, die Produkte der Umwelttechnologie herstellen (Green Tech) wie zum Beispiel Offshore-Windkraftanlagen, Filteranlagen etc. und in Branchen der Green Transformation, das heißt Unternehmen, die nicht direkt Umweltschutzprodukte herstellen, aber sich zum Ziel gesetzt haben, in ihren Produktionsprozessen immer umweltfreundlicher und nachhaltiger zu werden. Ein Beispiel aus Bremerhaven ist hierfür die Firma FROSTA AG, die sich mit dem Reinheitsgebot und dem Ziel, einen immer kleineren CO²-Fußabdruck zu erzeugen, auf den Weg der Green Transformation gemacht hat. Wir sehen in der Green Economy ein erhebliches Wachstumspotenzial und wollen den Standort der Green Economy in Bremerhaven weiter ausbauen. Dafür setzen wir uns für die Schaffung eines Gewerbegebietes in unmittelbarer Nähe zur Kompensationsmaßnahme Luneplate unter Berücksichtigung besonderer Natur- und Umweltschutzauflagen einschließlich der Entwicklung von Anreizsystemen für ansiedelnde Unternehmen für einen umweltschonenden Betrieb ein.

 

Stadtentwicklung

Eine vordringliche Aufgabe weiterer Standortentwicklung bleibt es über die Schaffung weiterer Arbeitsplätze, Bremerhaven auch als Wohn- und Lebensraum noch interessanter zu machen. Wir werden weiter daran arbeiten, das Profil unserer Stadt intensiv im Rahmen des Standort-, Stadt- und Tourismusmarketings überregional zu positionieren.

Bremerhaven ist seit einigen Jahren wieder eine wachsende Stadt. Die Einwohnerzahl nimmt stetig zu. Es gilt Bremerhaven weiter als attraktiven Wohnstandort zu gestalten, um noch mehr neue Einwohnerinnen und Einwohner zu gewinnen. Der starken Nachfrage nach Einfamilienhäusern in Bremerhaven werden wir durch eine weitere Ausweisung neuer Wohngebiete Rechnung tragen.

Für die SPD Bremerhaven steht die Stärkung und Weiterentwicklung der Stadtteile im Vordergrund einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Um den Menschen im Stadtteil ein lebens- und liebenswertes Wohnumfeld sowie einen Anlaufpunkt für Versorgung, Kultur und ein soziales Miteinander in ihrer Nähe zu bieten, ist eine wohnortnahe Basisversorgung unerlässlich. Dabei setzen wir auf individuelle Lösungsansätze, die die jeweiligen Problemlagen des Gebietes entsprechend berücksichtigen.

 

Uwe Schmidt

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