30.08.2020 in Topartikel Unterbezirk

Martin Günthner bleibt Bremerhavener SPD-Chef

 

Delegierte nominieren Swen Awiszus als Landesvize
 
Bremerhaven. Die Bremerhavener SPD hat bei ihrem ersten Parteitag seit Beginn der Corona-Pandemie wichtige Personalentscheidungen getroffen: Beim Konvent am Samstag (29. August 2020) im Leherheider Talya-Saal wurde der bisherige Vorsitzende Martin Günthner im Amt bestätigt. Auch die stellvertretende Vorsitzende Janina Brünjes erhielt erneut das Vertrauen der mehr als 75 Delegierten. Neu im Amt des Kassierers ist Jörg Zager als Nachfolger von Frank Schildt, der nach 14 Jahren nicht erneut kandidierte. Im Amt des Schriftführers folgt Claus Altenburg auf Swen Awiszus, der nach vier Jahren ebenfalls nicht erneut zur Wahl stand. Als Beisitzerinnen und Beisitzer bestimmten die Delegierten Uwe Beckmeyer, Selcuk Caloglu, Sabrina Czak, Prof. Dr. Carsten Harms, Petra Jäschke, Anja Schulze und Lisa Wittig. Mit großer Mehrheit wurde der bisherige Stadtverordnete Selcuk Caloglu zum Nachfolger für die im Mai plötzlich verstorbene Brigitte Lückert als Stadtrat für Gesundheit sowie Seniorinnen und Senioren nominiert. Einstimmig empfahlen die Bremerhavener SPD-Delegierten Swen Awiszus dem im Oktober tagenden Landesparteitag zur Wahl als stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden.

Martin Günthner nutzte den Parteitag, der eigentlich bereits für März geplant und wegen der Corona-Beschränkungen verschoben worden war, für einen Rückblick auf zwei erfolgreiche Jahre: „Nach innen haben wir die Partei schrittweise erneuert und mit einer intensiven Beteiligung der Mitglieder ein sehr breit aufgefächertes Wahlprogramm erstellt. Nach außen ist es uns gelungen, vieles davon in den Koalitionsvertrag zu schreiben und manches auch schon auf den Weg zu bringen. Zur Ehrlichkeit gehört es aber auch klar festzustellen, dass für uns das Wahlergebnis im Mai vergangenen Jahres schmerzlich war. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, diesen Trend umzukehren und dort, wo es notwendig ist, auch selbstkritisch an uns arbeiten.“

Der SPD-Vorsitzende dankte den zur Wahl ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Frank Schildt, Andrea Toense, Elias Tsartilidis und Swen Awiszus für die geleistete Arbeit: „So unterschiedlich die Persönlichkeiten und so verschieden die Aufgaben, alle Genossinnen und Genossen eint, dass sie sich leidenschaftlich und kritisch-konstruktiv um die Weiterentwicklung und Stärkung unserer Partei verdient gemacht haben – dafür ein herzliches Dankeschön“, verband Günthner die Glückwünsche mit einem Blumenpräsent.

 

19.09.2020 in Ortsverein von Allforred

Allforred: Neues von der Feuerwache Überseehäfen

 

Unser  Bürgerschaftsabgeordneter - Jörg Zager - und Stadtrat a.D Jörn Hoffmann hängen sich rein! Thema Feuerwache Überseehäfen!

Jetzt wurde ein Gespräch mit dem zuständigen Staatsrat für Wissenschaft und Häfen, Tim Cordßen, und dem Abteilungsleiter für Häfen und Logistik, Jörg Peters, zum Thema Feuerwache geführt. So weit kann man das Gespräch zusammenfassen: alle Beteiligten werden kurzfristig die  vorliegenden Fakten bewerten und die nächsten Schritte einleiten. Jörg und Jörn sind davon überzeugt, dass heute ein weiterer und wichtiger Schritt in Richtung Bau einer Feuerwache „Überseehäfen“ im Norden der Seestadt Bremerhaven gemacht wurde. Wir bleiben dran und berichten weiter.

 

16.09.2020 in Bürgerschaft

Holger Welt: Rede zum Jahresbericht des Landesbehindertenbeauftragten

 

Holger Welt hat heute zum Thema „Menschen mit Behinderungen“ und zum Jahresbericht des Landesbehindertenbeauftragten in der Bremischen Bürgerschaft gesprochen.

Der SPD Fraktion setzt sich mit aller Kraft für die Inklusion, Barrierefreiheit und die Gleichheit aller Menschen ein.  

 

 

Sehr geehrter Herr Präsident 

meine Damen und Herren,

 

Jahresberichte von unseren Institutionen sind wichtig, weil sie Einblick in die Arbeit geben und auch aufdecken wo es Verbesserungen geben kann. Diese Berichte werden grundsätzlich veröffentlich und sind für jeden Interessierten in den Medien oder als Papierausdruck lesbar.

Aber Jahresberichte sind immer ein Blick zurück. 

Wichtig ist, … was man aus diesen Berichten lernt und was man daraus macht!

 

Sehr oft reden wir von den Rechten der Menschen mit Behinderungen. 

Aber gerade in jüngster Zeit haben wir erlebt, wie schnell sich Situationen verändern können.

Corona hat uns gelehrt, wie wichtig das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit Behinderungen ist. 

Zu Beginn von Corona waren viele Bewohner unserer Einrichtungen, wie auch die alten Menschen in Pflegeheimen, mehrere Monate  komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Diese Menschen wurden und werdenganz sicher gut versorgt, aber eine Kontaktsperre ist schon ein tiefer Einschnitt. Meine Tochter arbeitet hauptamtlich in einer Wohnstätte und ich habe meine Infos dazu aus erster Hand. 

 

Menschen mit Behinderungen durften in den Werkstätten nicht arbeiten und auch jetzt sind die Selbstbestimmung und die Arbeitstätigkeit durch die Umstände der Krise stark eingeschränkt.

 

Wir Abgeordnete müssen auch da genau hinschauen.! 

 

Zum Glück hat sich die Situation zur  Zeit etwas zum Besseren gewandelt.Aber wir müssen weiter aufpassen. Ein Beispiel sind wie gesagt die Werkstätten der Menschen mit Behinderung. 

 

16.09.2020 in Ortsverein

SPD Lehe fordert den Bau neuer Radwege im Stadtteil

 

Magistrat soll sich um Fördermittel bemühen


Radfahren wird in Großstädten wie Bremerhaven in Zukunft noch eine größere Rolle spielen als heute: Dies nicht nur aus Gesundheits- und Umweltschutzgründen, sondern auch mit Blick auf den Klimaschutz und die Verkehrssicherheit. So wünschen sich Erwachsene und vor allem Kinder lieber überwiegend Wege außerhalb des Hauptverkehrsstraßen-netzes. „Da wollen wir ansetzen“, so der Leher SPD-Ortsvereinsvorsitzende Swen Awiszus. Deshalb fordern die Sozialdemokraten den Bau zweier neuer Fahrradstrecken in ihrem Ortsteil.

 

Dazu gehört die Schaffung eines begrünten Weges von der Geeste etwa über den Saar- und Stadtpark, die Neueland- und Neue Straße zur Ecke Post-/Eisenbahnstraße, von dort in Richtung Nettelstraße über die Spadener Straße durch die Pieperstraße zum Flötenkiel soll dieser Boulevard verlaufen. Diese Trasse ist vom ehemaligen Vorsitzenden des „Grünen Kreises“, Stadtrat a.D. Wilfried Töpfer unter der Arbeitsbezeichnung „Grünzug Lehe-Ost“ entwickelt worden: Dabei soll auf vorhandene Infrastruktur sowie Grünbereiche aufgebaut werden.

 

Ebenfalls notwendig halten die Sozialdemokraten die Fortführung des Geestewanderweges westlich dieses Flusses. Das bisher von der Stresemannstraßenbrücke kommende Teilstück endet derzeit vor der Baustelle des ehemaligen Kistner-Areals. Nach den Vorstellungen der SPD soll der Weg über das Kistner-Grundstück direkt an der Geeste bis zum Geestheller Damm bei der Agentur für Arbeit fortgeführt werden. Dort wäre dann die Anbindung zum südlichen Teil des Geestewanderweges hergestellt. Awiszus: „Damit hätten wir eine durchgehende und attraktive Verbindung von der alten Geestebrücke an der Fährstraße bis hin zum Flötenkiel.“ Die Realisierung einer so langen Strecke wäre, so Töpfer, ein wichtiger Beitrag, den umweltfreundlichen Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu erleichtern.

 

Da auch besonders die Bundesregierung das Fahren auf dem Rad stärker fördern will, sehen Töpfer und Awiszus eine große Chance, diesen neuen und mehrere Kilometer langen sowie durchgehenden Weg fördern zu lassen. Da die Mitfinanzierung des Bundes auch bei der neuen Radverbindung von Wulsdorf zum Schaufenster Fischereihafen geklappt hat, hofft die Leher SPD auch auf eine solche finanzielle Unterstützung. Deswegen erwarten die Sozialdemokraten nun vom Magistrat, dass er sich beim Bund, aber auch beim Land Bremen, das ja auch den Fahrradverkehr stärker fördern will, für die Finanzierung beziehungsweise für die Mitfinanzierung des „Grünzuges Lehe-Ost“ und der Verlängerung des Geestewanderweges einsetzt.

 

14.09.2020 in Ortsverein

Bremerhavens erste Fahrradstraße

 

Auf Initiative des OV Wulsdorf ist nun der Baustart erfolgt für die Radwegachse Wulsdorf - Schaufenster Fischereihafen.

Der Radweg zwischen Deichhämme und Schaufenster Fischereihafen ist der 1. Bauabschnitt für die Fahrradachse Bremerhaven Nord-Süd, die in den nächsten Jahren weiter ausgebaut wird. Ziel ist es, dass Radfahrer und Radfahrerinnen dann unabhängig vom Straßenverkehr auf einer eigenen Verkehrsanbindung unsere Stadt Bremerhaven queren können.

Die Kosten betragen für den Bauabschnitt Wulsdorf bis Schaufenster Fischereihafen insgesamt 2,9 Millionen Euro.

Die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme  ist 2021 / 2022 geplant - je nach Witterungsbedingungen in der Winterzeit.

Auf dem Foto: Bernd Felis, Vorsitzender Ortsverein Wulsdorf, Martina Kischstein-Klingner, stellvertret. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin Ausschuss öffentliche Sicherheit, Giesela Krüger, Ortsverein Wulsdorf, Sönke Allers, Fraktionsvorsitzender und Sprecher Bauausschuss, Ursula Felis, Schriftführerin Ortsverein Wulsdorf bei der Begutachtung der zukünftigen Baustelle.