Brünjes: Junges Wahlprogramm Kultur

Veröffentlicht am 28.09.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Die Kulturszene in Bremerhaven zeichnet sich durch Vielfalt und Exklusivität aus. Naherholungsorte, wie z.B. der Bürgerpark, der Gesundheitspark Speckenbüttel sowie Thieles Garten, zeichnen sich zunehmend auch als Standort für kulturelles Erleben, etwa durch ein entsprechendes Programm, Kunst, Skulpturen oder die Darstellung von Flora und Fauna aus. Wir fordern, dass sich die Entwicklung fortsetzt und entsprechend vermarktet und nicht durch Einzelne gefährdet wird. Dafür benötigt es z.B. separat ausgewiesene Grillplätze.

Zu den wichtigen kulturellen Einrichtungen zählen die Museen und Galerien sowie Theater der Stadt. Für sie muss ein Fortbestehen gesichert werden. Die moderne Interpretation und Umwandlung in vielen Fällen von „klassischen“ Museen in Erlebnismuseen ist sehr positiv zu betrachten. Im Falle des Historischen Museums gibt es noch viel Raum, sich dem Trend der anderen Museen anzupassen. Hier soll ebenso verstärkt auf Veränderungen hingewirkt werden, dass Museum für die Besucher interessanter wirken zu lassen, um auch öfter frequentiert zu werden. Dafür benötigt es neue Modelle, die eine stärkere Identifikation und Emotionen der Menschen mit der Stadt Bremerhaven hervorrufen sowie mehr Gelegenheit, das Wissen greifbarer und erlebbarer zu gestalten und dieses auch nach außen zu transportieren.

Hervorzuheben ist zudem das erfolgreiche Bremerhaven-Stipendium zur Förderung von jungen Künstlern, dessen Fortbestehen ebenfalls gesichert werden muss, sowie die „Lange Nacht der Kultur“.
Darüber hinaus muss die Kultur anhand von Projekten oder Aktionen näher zu den Menschen gebracht, bzw. mehr mit den Menschen zusammen erarbeitet werden.

Im generellen Sinne fordern wir, dass die Kultureinrichtungen mehr Familienangebote bereitstellen und neue Kulturgebäude für Menschen in diesem Bereich zur Verfügung gestellt und eingerichtet werden. Des Weiteren ist es wichtig, dass die lokale(n) Kultur(einrichtungen) verstärkt Kooperationen mit wichtigen Akteuren der Stadt eingehen. Dieses könnte beispielsweise die Hochschule betreffen, da Kulturangebote durch die Studenten noch nicht im gewünschten Rahmen genutzt und besucht werden. Für die Menschen, die jünger oder gleichen Alters der Studenten sind, muss eine Möglichkeit in zentraler sowie schulnaher Lage geschaffen werden, ein Jugendcafé zu errichten, welches ihnen einen gewissen Freiraum zur Entwicklung, aber auch für eigene Ideen und Projekte schafft.

Das Nachtleben in Bremerhaven hat insbesondere für die oben genannten jungen Menschen eine wichtige Bedeutung. Zwar gibt es bereits Bars, Kneipen und wenige Diskotheken, allerdings laden sie im Gesamten nicht dazu ein, vermehrt auszugehen. Wir fordern deshalb die Förderung und Erleichterung des Ansiedelns neuer Bars und Clubs. Dabei gilt die Bevorzugung von Cocktailbars mit der Möglichkeit auf kleinem Raum tanzen zu können. 

 
 

Homepage Jusos Bremerhaven

Uwe Schmidt




 

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