Jusos Bremerhaven kritisieren Umfrage des ZEB

Veröffentlicht am 09.11.2018 in Aktuelle Meldung

Jusos Bremerhaven kritisieren Umfrage des ZEB

Die Jusos Bremerhaven nehmen Stellung zur Umfrage des Zentralen Elternbeirates.

Die Jugend möchte sich bei dem zentralen Elternbeirat bedanken. Danke für die Fehlinformationen, nicht bestätigten Aussagen und das Fördern von Symbolpolitik der CDU und AfD.

Damals in der Schule hätte der Lehrer wohl gesagt: Setzen! Sechs!

Der ZEB hat eine Umfrage durchgeführt, bei der möglicherweise ganze 1,85 % der Eltern geantwortet haben. Ausgewertet wurden 1110 Umfragen. Im Land Bremen lernen 59.500 Schüler an öffentlichen Schulen. Möglicherweise haben 1100 Eltern teilgenommen, weil eigentlich jeder die Umfrage auf der Webpage auswählen und anonym abschicken konnte. Viele Eltern waren über den ZEB nach der Veröffentlichung verärgert, da sie von der Umfrage nichts mitbekommen haben.

Der ZEB kritisierte bei dem Expertenbericht zum Schulkonsens, dass die Eltern “wissenschaftlich fragwürdig“ zitiert werden. Aus Sicht der Wissenschaft wird die ZEB -Umfrage sicherlich genauso fragwürdig sein, denn wer tatsächlich an der Umfrage teilgenommen hat, wurde nicht geprüft. Unter 2% der Eltern wurden im besten Fall überhaupt befragt. Auf die Einbeziehung der Schüler verzichtete der ZEB ebenso.
Interessant ist auch, dass es eine „klare Tendenz“ gibt, dass die Eltern ihre Kinder als unterfordert ansehen. Vielleicht wird hier auch einfach nur die Fehleinschätzung der Eltern dargestellt. Denn nach der Aussage, müssten die Kinder mit Bravour und ohne Schwierigkeiten die Schule absolvieren. Die Bildungstests sagen wohl eindeutig was anderes. Die Schulverwaltung prüft deshalb regelmäßig, welche Schulen die höchsten Förderungsbedürfnisse haben. Diese bekommen dann mehr Personal und Ausstattung um z.B. sprachliche Defizite aufzuarbeiten.

Fabian Vergil, Vorsitzender der Jusos Bremerhaven, sagt hierzu: „Es wird deutlich, dass viele Eltern das aktuelle Schulsystem nicht richtig kennen. Die Politik hat versäumt, die Eltern nach dem Schulkonsens vor 10 Jahren weiter mitzunehmen. Im Hinblick auf das spätere Berufsleben und das Verständnis der schulischen Beurteilungen durch Arbeitgeber und Eltern sollte aber durch die Verwaltung eine Überprüfung von der Vergabe der Schulnoten und des Sitzenbleibens erfolgen. Die CDU hat in Bremerhaven viele Fortschritte in der Bildung blockiert und im Bund setzten sich viele CDU/CSU Politiker gegen die Aufhebung des Kooperationsverbots ein. Durch die Aufhebung des Kooperationsverbots würde Bremerhaven das dringend benötigte Geld für neue Schulen und für eine bessere Ausstattung bekommen. Die CDU verwaltet und lamentiert lieber, statt selbst mitzugestalten. An der Inklusion werden wir festhalten, weil für Menschen mit Beeinträchtigung dasselbe Leben ermöglicht werden muss, wie für jeden anderen auch. Im Übrigen ist Inklusion keineswegs eine krude Erfindung der bremischen Schulpolitik, sondern stammt aus der UN-Behindertenrechtskonvention, die Deutschland mit 170 weiteren Ländern ratifiziert und als eines der ersten Länder unter der CDU Vorsitzende in nationales Recht umgesetzt hat. Wir werden für unseren Fortschritt in der Inklusion von vielen Bundesländern beneidet, auch wenn wir uns hierbei noch deutlich verbessern müssen.“

 
 

Uwe Schmidt




 

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