22.01.2022 in Arbeitsgemeinschaften von Jusos Bremerhaven

Jusos Bremerhaven distanzieren sich vom Gendersternverbot

 

Als Jusos Bremerhaven distanzieren wir uns vom Vorhaben der Bremerhavener Koalition aus SPD, CDU und FDP zukünftig nicht mehr über Vorlagen zu beraten, die einen Genderstern, einen Doppelpunkt oder ähnliches im Text haben.
„Mit der Vorlage zur "gendersensiblen Sprache" werden Menschen, die sich nicht mit den typischen Cis-Geschlechtern identifizieren deutlich ausgegrenzt, das lässt uns fassungslos zurück.“, meint unser Vorsitzender Julien Olschewsky
Wer wirklich daran interessiert ist, die Dokumente für die Bürger*innen lesbarer zu machen, muss sich um ganz andere Teile kümmern, als um die Gendersatzzeichen!
Für uns ist klar, zur gendersensiblen Sprache, gehört auch ganz klar der Genderstern, der Doppelpunkt und jedes sonstige Satzzeichen, welches zum Gendern genutzt wird um Menschen, die sich nicht mit den typischen Cis-Geschlechtern identifizieren zu inkludieren.

 

22.01.2022 in Arbeitsgemeinschaften von Jusos Bremerhaven

Jusos Bremerhaven mit neuem Vorstand

 

Am gestrigen Abend (20. Januar) haben die Jusos Bremerhaven einen neuen Vorstand gewählt: Julien Olschewsky ist ab sofort Vorsitzender, Kerem Kirmit wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. 

Des Weiteren wurden mit Anton Reusch und Mark Kolbus zwei Beisitzer gewählt, die ebenfalls engagierte Arbeit leisten werden, alle vier Vorstandsmitglieder wurden einstimmig(!) auf der Jahreshauptversammlung gewählt!  
Der neue Vorstand freut sich sehr auf die kommende Arbeit im nächsten Jahr und tut alles, um die Jusos noch lauter und noch größer zu machen! 
 
Bedauern tut man sehr, dass die Frauen*quote beim neuen Vorstand nicht erfüllt werden konnte und die für weibliche* Personen geschaffene Plätze (eine weitere stellv. Vorsitzende & zwei weitere Beisitzerinnen) nicht besetzt werden konnten. Grund dafür ist der Mangel an weiblichen Mitgliedern bei den Jusos Bremerhaven, auf der Jahreshauptversammlung war leider kein einziges weibliches Mitglied anwesend. 
Der neue Vorstand ist sich der Aufgabe bewusst und sieht es als eine der Hauptaufgaben an, weibliche* Personen für die Jusos zu begeistern und ihnen damit eine politische Plattform zu bieten, an der sie aktiv teilhaben können. Im kommenden Jahr werden die Jusos Bremerhaven sich bemühen weiblicher und feministischer zu werden, das ist eines der großen Ziele.

 

05.03.2021 in Arbeitsgemeinschaften von Jusos Bremerhaven

Debatte über 10erfürBremen beginnt

 


Im Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft wurde die Petition der Jungsozialisten – die Einführung eines 10 € Tagestickets im Land Bremen – besprochen. Die Mitglieder des Petitionsausschusses stimmten in ihren Reden den Pedanten inhaltlich zu und stellten ihre Fragen an den zuständigen Sprecher der Grünen Senatorin Fr. Dr. Schaefer. Der Sprecher erklärte in seiner Stellungnahme, dass das Land Bremen der falsche Ansprechpartner im Rahmen der Petition sei, da im entsprechenden VBN-Gremium, welches die Preise festlegt, nur die Städte bzw. Kommunen vertreten sind.
Die Jusos hingegen sind der Meinung, dass das Land Bremen, und somit Senatorin Dr. Schaefer, sehr wohl für das Thema zuständig sei, da es sich bei dem Ticket um ein Landesticket handelt und dementsprechend aus dem Landeshaushalt die Mehrkosten übernommen werden müssen. Fabian Vergil, Vorsitzender der Jusos Bremerhaven, erklärt dazu: „Frau Dr. Schaefer ist in ihrer Doppelfunktion für das Land und für die Stadt Bremen die zuständige Ansprechpartnerin für dieses Thema und könnte durchaus selbst, wenn sie denn wollte, die entsprechenden Schritte für die Ticketumsetzung einleiten. Formal mag die Aussage des Sprechers richtig sein, spiegelt aber nicht die doppelte Funktion von Fr. Dr. Schaefer wider“.
Die Grünen haben nach dem Petitionsausschuss in den Sozialen Medien geteilt, dass laut Fachleuten der Fahrpreis nicht zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV führe. Die Jusos Bremerhaven stellten dazu fest, dass weder die Fachleute noch die Rahmenbedingungen der fachlichen Expertise, z. B. ob es sich um eine vergleichbare Strecke handelt, benannt wurde. Die Initiative Einfach Einsteigen, eine Bremer Initiative, erklärt sogar, dass es auf der Strecke Bremen - Bremerhaven sinnvoll wäre, den Preis zu reduzieren, obwohl dies im Regelfall nicht so sei.
Ausgehend von der Bahnstrecke zwischen Bremerhaven HBF und Bremen HBF von rund 70 km im Vergleich zur kürzesten Strecke mit dem PKW zwischen den beiden Bahnhöfen von rund 60 km unterscheidet sich der Ausstoß von Treibhausgasen pro Person deutlich. So gibt das Umweltbundesamt in einer Tabelle aus 2019 an, dass unter Berücksichtigung von nur teilweiser Auslastung der jeweiligen Verkehrsträger und anderer einzubeziehender Voraussetzungen pro gefahrenem Personenkilometer mit dem PKW 143 g und mit der Bahn im Nahverkehr 55 g Treibhausgase entstehen. Das bedeutet, dass trotz der kürzeren Strecke für den PKW etwa 8,58 Kg/Pkm an Emissionen entstehen, während sich die Emissionen mit der Bahn auf lediglich 3,85 Kg/Pkm und somit nicht einmal die Hälfte belaufen. Vereinfacht bedeutet dies, wenn eine Person vom Auto auf die Bahn umsteigt, dann werden bei Hin- und Rückfahrt mit der Bahn lediglich so viele Emissionen ausgestoßen, wie das Auto bereits während der Hinfahrt ausstößt.
Fabian Vergil erklärt: “Uns ist schleierhaft, warum die Grüne Senatorin diese Initiative nicht unterstützt und als Grund für die Nichteinführung eines bezahlbaren Tagestickets für das Land Bremen anführt, die Ticketumsetzung falle nicht in ihren Aufgabenbereich. Auch dass die Grünen in einem Social Media Post von Fachleuten schreiben, die die Reduzierung von Ticketpreisen nicht für die richtige Stellschraube halten, ohne dies näher auszuführen, ist für uns kein überzeugendes Argument. Von der Klimapartei Die Grünen hätten wir ein gemeinsames Anpacken der Ticketumsetzung, eine Lösungsfindung zur Preisreduzierung sowie das Vorantreiben des Klimaschutzes erwartet. Stattdessen blockieren sie eine gute und insbesondere für die Bürger Bremens greifbare Klimaschutzinitiative“.

 

25.11.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Flagge zeigen gegen Gewalt an Frauen!

 

Wir zeigen Flagge gegen Gewalt an Frauen! Die SPD Bremerhaven beteiligt sich an der auf Beschluss der Bremischen Bürgerschaft ins Leben gerufenen Fahnenaktion.
Auf Initiative der ZGF Bremerhaven in Kooperation mit unserer Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen konnte die Bremerhavener Flagge heute an unserem Fahnenmast gut sichtbar gehisst werden und soll ein Zeichen der Mahnung sein - wir tolerieren Gewalt nicht!


Seit 1999 ist der 25.11. der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen durch die Vereinte Nationen als Gedenktag anerkannt. Erstmalig beteiligt sich die Stadt Bremerhaven an der mit diesem Tag verbundenen Fahnenaktion – und wir als SPD sind natürlich auch dabei! Wir wollen ein Zeichen gegen körperliche und sexualisierte Gewalt an Frauen setzen!

 

28.10.2020 in Arbeitsgemeinschaften

AsF: Aufruf zur Teilnahme am Malwettbewerb

 

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Bremerhaven (ASF) ruft zu einem Malwettbewerb auf:

 „Wir fragen die Expertinnen und Experten, was es braucht für eine kindgerechte Innenstadt. Die Rote Fee freut sich auf die Wünsche der Kinder!“ erklärt ASF-Vorsitzende Sabrina Czak. „Mit unserem Malwettbewerb wollen wir einen Beitrag zur Innenstadtentwicklung leisten und werden Ideen und Wünsche der jungen Menschen in den politischen Prozess integrieren. Hierzu stehen wir in engem Austausch mit unserem Fraktionsvorsitzenden Sönke Allers, der uns erst auf die Idee zu unserem Malwettbwerb gebracht hat, indem er von einem Spaziergang mit seinem Enkeln durch die Innenstadt erzählte.“

Hier die Eckdaten zum Wettbewerb:  

  • Die Teilnahme ist ab sofort möglich.
  • Der Flyer und weitere Informationen können unter http://malwettbewerb.asf-spd-bremerhaven.de entnommen werden.
  • Mit Einverständnis der Eltern dürfen alle Kinder bis 12 Jahre teilnehmen.
  • Es winkt neben kleinen Preisen auch die Chance, dass die Ideen auch in Wirklichkeit umgesetzt werden können.
  • Die Bilder können per Post, per Mail und auch als digitaler Upload eingereicht werden.
  • Der Einsendeschluss ist der 15.01.2021.
  • Danach wird eine fachkundige externe Jury bestehend aus Künstlerinnen, Kunstpädagoginnen, Erzieherinnen und Mitgliederinnen der Stadtverwaltung die Bewertung der Einsendungen vornehmen.
  • Die GewinnerInnen werden in mehreren Alterskategorien bestimmt.

Aufgrund von Corona haben wir uns für ein digitales Verfahren entschieden. „Wir sind gespannt über die kreativen Ideen der Kinder. Uns ist die Beteiligung Aller in einem Prozess der Stadtentwicklung wichtig. Als jugendpolitische Sprecherin der SPDStadtverordnetenfraktion ist es mir zudem eine große Freude, insbesondere die Chancen zur Mitwirkung von Kindern zu ermöglichen. Kinder sehen die Welt mit anderen Augen – und wir sind neugierig auf ihren Blickwinkel! Natürlich dürfen sich darüber hinaus auch alle Frauen und Familien mit Ideen an uns wenden. Wir freuen uns auf den Austausch!“

 

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