04.03.2020 in Arbeitsgemeinschaften von Jusos Bremerhaven

Jusos wählen neuen Vorstand

 

Die Jungsozialisten (Jusos) der SPD Bremerhaven haben einen neuen Vorstand 
gewählt. Die größte politische Jugendorganisation Bremerhavens hat in ihrer 
Jahreshauptversammlung den Vorsitzenden Fabian Vergil und den 
stellvertretenden Vorsitzenden Marek Gottschlich bestätigt. Als Beisitzer wurden 
Maria Labuch, Lars Harms-Ensink und Fabian Marx gewählt. 
Die Jusos haben unter anderem das Ziel, mehr junge Menschen und insbesondere 
Frauen zum Mitmachen in der Politik zu bewegen. Die Posten eines weiteren 
stellvertretenden Vorsitzenden und einer weiteren Beisitzerin konnten mangels 
weiblicher Bewerbung nicht besetzt werden. 
Hierzu erklärt Fabian Vergil: ”Es ist sehr schade, dass wir es dieses Jahr nicht 
geschafft haben, diese Posten zu besetzen. Im letzten Jahr haben wir alle Posten 
besetzen können und wir wären diesen Weg gerne weitergegangen. Im 
vergangenen Jahr haben wir aber deutlich gemerkt, dass sich immer weniger junge 
Menschen in die Politik einbringen und das, obwohl wir aktuell eine starke Stimme 
in der Öffentlichkeit haben“. 
Die Jusos Bremerhaven werden sich dieses Jahr um das Thema Verkehr kümmern. 
Mit verschiedenen Aktivitäten wollen sie zum Beispiel auf die Aktion „10er für 
Bremen“ aufmerksam machen und die Einführung von Fahrradstraßen in 
Bremerhaven voranbringen. Fabian Vergil ergänzt: „Wir gestalten die Zukunft von 
unserem Bremerhaven selbst und wir wollen einen günstigeren ÖPNV und generell 
eine klimaschonendere Verkehrspolitik haben. Daher setzen wir uns nicht nur für 
ein 10-Euro-Tagesticket für das ganze Land Bremen ein, sondern auch für 
Fahrradstraßen und Busse mit alternativen Antriebsarten“.

 

26.02.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Holger Störmer führt Arbeitsgemeinschaft 60plus

 

Ärztliche Versorgung bleibt wichtiges Thema
 
Bremerhaven. Die Arbeitsgemeinschaft 60plus in der SPD Bremerhaven hat im Rahmen der turnusmäßigen Organisationswahlen ihren Vorstand neu bestimmt: Als Vorsitzender wiedergewählt wurde Holger Störmer, ihm stehen als stellvertretende Vorsitzende Ingrid Fynsk und Ursula Frenzel zur Seite. Zur Schriftführerin wurde Monika Eckardt gewählt. Als Beisitzer komplettieren Andrea Mitlöhner-Kloppenburg, Manfred Lietzau und Friedrich Rohde den Vorstand. Als Delegierte zum Unterbezirk bestimmten die Mitglieder Holger Störmer, Ingrid Fynsk und Friedrich Rohde.

    

Störmer erklärte, die Arbeitsgemeinschaft 60 plus werde auch in Zukunft aktiv die Interessen der Menschen im reiferen Alter politisch begleiten: ,,Unser Ziel ist und bleibt, dass ältere Menschen vollkommen integriert werden in unsere Gesellschaft, dass sie in Würde ihren Lebensraum gestalten und dass sie sich mit dem vorhandenen Fachwissen in die Nachwuchsförderung junger Menschen einbringen können.” Für die Arbeitsgemeinschaft erneuerte Störmer die Forderung, die medizinische Versorgung in Bremerhaven und der Umlandgemeinden auch im Sinne der älteren Generation angemessen zu gestalten: ,,Es bleibt eine Aufgabe der Gegenwart, auch in Zukunft sicherzustellen, dass wir eine gute ärztliche und fachärztlichen Versorgung wohnortnah erhalten und erlangen. Hier ist insbesondere die Kassenärztliche Vereinigung in der Pflicht, neue Lösungen zu liefern”, forderte der SPD-Politiker.

 

19.02.2020 in Arbeitsgemeinschaften

ASF Bremerhaven wählt Vorstand

 

Die Mitgliederinnen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) der Seestadt SPD haben auf der Jahreshauptversammlung am 19.02.2020 ihren Vorstand neu gewählt. Nahezu einstimmig wurde der bisherige Vorstand in seinen Funktionen wiedergewählt und erfuhr so eine große Bestätigung seiner geleisteten Arbeit. 

Sabrina Czak übernimmt für weitere zwei Jahre den Vorsitz der Frauen in der Bremerhavener SPD. In ihrer Arbeit wird sie von Anja Schulze als stellvertretende Vorsitzende und Martina Tietjen als Schriftführerin unterstützt. Vervollständigt wird der Vorstand durch die Beisitzerinnen Susanne Hild, Inga Knopp, Ute Kohnke, Sabine Markmann, Katrin Pohlmann und Lisa Wittig. 

„Ich freue mich, dass ich wieder auf ein engagiertes Team um mich herum zählen kann, mit dem wir auch in den nächsten zwei Jahren engagiert für die Frauen in Bremerhaven unterwegs sein werden.“ so die Vorsitzende der ASF Bremerhaven Sabrina Czak zu den Wahlen in der Jahreshauptversammlung. 

 

Bildunterschrift: v.l. Lisa Wittig, Katrin Pohlmann, Sabrina Czak, Ingo Knopp, Sabine Markmann, Anja Schulze, Martina Tietjen

 

13.01.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Parteitag einstimmig für Sicherung sozialer Standards bei ÖPNV-Beschäftigten

 

Die im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD angeführten „sozialen Standards“ im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) sollen vorangebracht und gesetzlich umgesetzt werden. Dafür hat sich am Sonnabend (11.01.2020) ein Arbeits-Parteitag der Bremerhavener SPD ausgesprochen. Die Delegierten folgten einstimmig einem entsprechenden Antrag der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA). In dem an den Bundesparteitag gerichteten Antrag wird die SPD-Bundestagsfraktion aufgefordert, im Sinne des Koalitionsvertrages tätig zu werden.

„Wir stehen in der Verantwortung für die im ÖPNV beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wir können es nicht akzeptieren, dass ein wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge dem liberalisierten Markt zum Opfer fällt“, brachte AfA-Mitglied Matthias Wefer in der Antragsberatung zum Ausdruck.

Hintergrund ist die im Jahr 2013 beschlossene Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes durch die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung. „Seitdem ist es möglich, dass bei den vorgeschriebenen europaweiten Ausschreibungen und Vorabbekanntmachungen von Linienkonzessionen im wettbewerblichen Verfahren, eigenwirtschaftliche Anträge z.B. durch private Unternehmen Vorrang haben gegenüber öffentlichen Dienstleistungsaufträgen durch die Kommune haben. Direktvergaben können somit auch gegen den Willen der jeweiligen Kommune außer Kraft gesetzt werden“, heißt es in der Begründung des Antrags. Wefer erklärte, die Sorge sei nicht aus der Luft gegriffen: „Wir wollen nicht, dass irgendwann ein Dumping-Anbieter aus Irgendwo den Zuschlag bekommt und dann hier mit der Sense durch Angebot und Personal marschiert.“

Wefer sagte, zuvor von Gewerkschaften und SPD ausgehandelte soziale Standards wie laufende Tarifverträge oder die Übernahme von Beschäftigten hätten keine Wirkung mehr und müssten nicht eingehalten werden: „Unsere Forderung nach guter Arbeit und fairen Löhnen muss auch im ÖPNV gelten. Es darf nicht sein, dass etwa bei der Erteilung von Linienverkehrsgenehmigungen am Ende derjenige den Zuschlag kommt, der seine Beschäftigten mit möglichst niedrigen Standards abspeist. Der Tarifflucht wird auf diese Weise Tür und Tor geöffnet“, so der Gewerkschafter, der als ausgebildeter Kfz-Meister auch stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei BremerhavenBus ist.

Trotz einer breit aufgenommenen Unterschriftenaktion der Gewerkschaften, die von vielen Betriebsräten unterstützt wurden seien, seien die im Koalitionsvertrag verhandelten „Sozialen Standards“ von der Bundesregierung noch nicht umgesetzt worden: „Der Druck muss nun auf den Koalitionspartner erhöht werden, damit es zeitnah zu einer Gesetzesänderung im Personenbeförderungsgesetz zugunsten der Beschäftigten im ÖPNV kommt“, ergänzt Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner.

 

09.01.2020 in Arbeitsgemeinschaften von Jusos Bremerhaven

Jusos fordern Brementicket

 

Die Jugendorganisation der SPD Bremerhaven fordert ein Brementicket in Höhe von maximal 10,00 Euro und bittet um Unterstützung.


Ein kurzer Besuch bei Freunden und im Land Bremen sind schnell 23,50 Euro ausgegeben. Denn das kostet das passende Tagesticket zwischen Bremen und Bremerhaven. Viel zu viel, sagen die Jusos Bremerhaven und haben daher eine Online-Petition gestartet. Unter dem Projektnamen “10er für Bremen | Brementicket” fordern die Jusos Bremerhaven ein eigenes Tagesticket für das Land Bremen. Mit dem Ticket sollen alle Busse und Bahnen im Land Bremen sowie auf der Strecke zwischen den beiden Städten gefahren werden dürfen und das zu einem maximalen Ticketpreis von 10,00 Euro. Fabian Vergil, Vorsitzender der Jusos Bremerhaven, erklärt, dass die Idee aus der Bevölkerung kam:” Wir haben bei unzähligen Gesprächen gemerkt, dass es insbesondere im Bahnverkehr zwischen den beiden Städten Probleme gibt. Hierbei wurde der Ticketpreis am stärksten kritisiert”.

Die Jusos Bremerhaven haben daraufhin das aktuelle Tagesticket mit anderen Tickets, u.a. das Niedersachsenticket, verglichen und haben festgestellt, dass mit dem Niedersachsenticket für 24,00 Euro die fünffache Strecke gefahren werden kann. In Berlin und Hamburg, den anderen beiden Stadtstaaten, gibt es Tickets für um die 7.80 Euro. Daher haben die Jusos das Ziel, ein Ticket für maximal 10,00 Euro anzubieten. In der Online-Petition weisen die Jusos auf weitere Argumente hin. 



Fabian Vergil erklärt weiter: “Wir finden das Thema sehr wichtig, denn die aktuelle Situation ist nicht verhältnismäßig und diskriminiert einkommensschwächere Personen. Wir fragen uns, warum das Thema bisher nicht angegangen wurde. Uns ins bewusst, dass es Kosten verursachen wird aber diese bewusste Trennung der Städte müssen wir so schnell wie möglich durch ein günstiges Ticket aufheben. Jeder Bremer und Bremerhavener sollte die Möglichkeit haben, günstig in die andere Stadt zu kommen. Unserer Meinung nach gibt es keinen vernünftigen Grund, der den aktuellen Ticketpreis rechtfertigt. 

Wir fordern daher alle Bremerhavener und Bremer auf, unsere Petition unter  openpetition.de/!zwmbszu unterschreiben.”