08.10.2021 in Aktuelle Meldung von SPD Stadtverordnetenfraktion Bremerhaven

Gemeinsame Pressemitteilung der SPD, CDU und FDP

 

08. Oktober 2021 

Wichtige Schritte zum verbesserten Schutz der Bevölkerung:
Koalition fordert breites Maßnahmenpaket und zügiges Handeln

Die Bremerhavener Koalition aus SPD, CDU und FDP in der Stadtverordnetenversammlung hat sich auf wichtige Maßnahmen für den Katastrophenschutz in der Seestadt verständigt. Einen entsprechenden Antrag hat das Regierungsbündnis für die nächste Sitzung des Ausschusses für öffentliche Sicherheit am 16. November 2021 vorbereitet. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Bevölkerung bei Großschadenslagen und im Katastrophenfall. „Neue und sich verändernde Schadensereignisse – wie extreme Naturereignisse, Terroranschläge, Probleme aus der sogenannten kritischen Infrastruktur oder Cyber-Attacken auf wichtige Kommunikationsinfrastrukturen sind Herausforderungen, denen sich Bremerhaven zu stellen hat“, heißt es im fundierten Antrag der Koalition.
 
Stadtverordneter und Stadtrat a.D. Jörn Hoffmann: „Der Katastrophenschutzplan ist ein wichtiges Instrument, um die Menschen in unserer Stadt zu schützen und gleichzeitig im Krisen- oder Katastrophenfall gesicherte Abläufe zu gewährleisten. Wir wissen nicht, was morgen kommt, aber es ist klar: Gute Vorsorge ist die beste Basis dafür, unbestimmten Herausforderungen angemessen begegnen zu können.“
 
Thorsten Raschen, Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Die Menschen erwarten von uns als politisch Verantwortlichen, dass wir sie so gut als möglich schützen. Die jüngste Naturkatastrophe vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat gezeigt, dass wir mehr tun müssen – auch mit Blick auf die Folgen des Klimawandels. Die Erfahrungen zeigen aber, dass selbst im Lichte solcher Szenarien die Bedrohungslage gerne unterschätzt werden. Und das, obwohl auch die Corona-Pandemie eine schmerzhafte Schwachstellenanalyse gewesen ist. Wir wollen mit allen relevanten Stellen in unserer Stadt und im Land Prozesse der Sicherheit schaffen.“
 
Martina Kirschstein-Klingner, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion: „Naturkatastrophen, Klimaveränderungen, aber auch die Abhängigkeit unserer Gesellschaft von kritischer Infrastruktur zwingen seit Jahren zum Umdenken. Für die Bremerhavener Koalition ist es wichtig, dass wir noch in der laufenden Wahlperiode die notwendigen Veränderungen beschleunigen – das betrifft weite Teile der öffentlichen Verwaltung, aber auch der Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, aber auch Energieversorgung und IT.“
 
Bernd Freemann, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion: „Katastrophenschutz ist neben dem erprobten Funktionieren der einzelnen Bestandteile auch immer eine Frage einer konzertierten Aktion. Die daraus erwachsenden Aufgaben müssen von allen hauptamtlichen Beteiligten, aber auch von den Hilfsorganisationen in möglichst perfektem Zusammenspiel erledigt werden.“
 
Für den Ausschuss für öffentliche Sicherheit hat die Koalition aus SPD, CDU und FDP beantragt, den Magistrat aufzufordern, die einzelnen Dezernate für die Wichtigkeit der Mammutaufgabe zu sensibilisieren und die jeweilige Verantwortung zu verdeutlichen – final auch in Form eines gemeinsamen Ausbildungstermins zur Schulung der Führungskräfte.
 
Ferner soll der Magistrat nach dem Willen der Koalition beschließen, über regelmäßige Routinen die einzelnen Dezernatsverantwortlichkeiten für die jeweiligen Aufgaben bewusst zu machen. Beispielsweise im Bereich Unterbringung und Versorgung der evakuierten Bevölkerung, die Koordinierung des Einsatzes von schwerem Räumungsgerät und die Entwicklung von neuen Aufgabenfeldern in der IT und der kritischen Infrastruktur. Dabei legen SPD, CDU und FDP dringenden Wert auf ein Evaluation-Monitoring.
 
Auch der Aufbau einer geeigneten Risiko- und Krisenkommunikation mit einem Fokus auf soziale Medien sowie die Schaffung von weiteren Personalkapazitäten im Katastrophenschutz ist der Koalition ein wichtiges Anliegen, das sie entsprechend an den Magistrat als Handlungsauftrag adressiert. Das Land Bremen steht nach Auffassung der Koalition in Zuständigkeit und Verantwortung, die notwendigen finanziellen Ressourcen im Katastrophenschutz zu erweitern – zum Beispiel, wenn es um die Warnung und die Sensibilisierung der Bevölkerung sowie die Modernisierung der Stabsräumlichkeiten geht.
 
Darüber hinaus fordert die Koalition auch eine Gesamtschau der technischen Bestände, damit ermittelt werden kann, welche Einsatzmittel in welcher Anzahl wo bereitstehen und was gegebenenfalls ergänzend beschafft werden muss. In diesem Zusammenhang ist SPD, CDU und FDP auch die Überprüfung aktueller Zeitschienen wichtig, die im Bedarfsfall anzupassen und auf eine schnellere Umsetzung auszurichten sind. Dabei soll sich der Magistrat auch die Erfahrungen und Konzepte anderer, vergleichbar großer Katastrophenschutzbehörden zunutze machen und zu erwartende Kosten ableiten.

 

Weil das Maßnahmenpaket die Möglichkeiten des für die Stadtgemeinde Bremerhaven Leistbaren erwartbar um ein Vielfaches übersteigen dürfte, wird der Magistrat aufgefordert, konsequent alle Förderprogramme des Bundes (hier vor allem des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, BBK) sowie die finanziellen Unterstützungen des Landes Bremen zu berufen. Dass es der Koalition damit eilig ist, beweist die Forderung, dass der Magistrat einen ersten Zwischenbericht bereits in der ersten Ausschusssitzung des kommenden Jahres vorlegen soll – die Sitzung ist für den 8. März geplant.

 

Schließlich soll der Magistrat nach dem Willen der Koalition eine Kommission „Katastrophenvorsorge Bremerhaven“ unter Führung der Feuerwehr Bremerhaven einrichten, welche die Überprüfung der Optimierungsoptionen für die vorhandene Katastrophenplanung koordiniert. Einzubeziehen sind dabei Vertreter:innen der erforderlichen Institutionen wie Magistrat, Deichbeirat, Technisches Hilfswerk und weitere für den Katastrophenschutz relevante Beteiligte. Ziel sind fallbezogene lokale Katastrophenschutzbedarfspläne analog der bekannten Brandschutzbedarfspläne für die Feuerwehr.
 
CDU-Fraktionschef Thorsten Raschen betont nochmals die Zuständigkeit des Landes Bremen für den Katastrophenschutzes: Bremen habe keine landeseigenen operativen Kräfte, auch finde bis heute keine Landesfinanzierung statt. Martina Kirschstein-Klingner (SPD) ergänzt, die beiden Stadtgemeinden seien auf ihre eigenen Kräfte angewiesen, was zügig geändert werden müsse: In anderen Bundesländern bestünden eigene Risikobewertungen, autarke Katastrophenschutzplanungen und entsprechende investive Mittel – dieser Status müsse auch für Bremen und Bremerhaven zeitnah erreicht werden. Bernd Freemann (FDP) ergänzt, zwingende Aufgabe des Katastrophenschutzes müsse ein effektives Monitoring sein: Kaskadeneffekte – was zum Beispiel passiere, wenn ein Stromausfall in Geestemünde über mehr als zwölf Stunden andauere – müssen projiziert werden. Stadtrat a.D. Jörn Hoffmann fordert abschließend den Aufbau zeitgemäßer Lehr- und Lernmethoden für Einsatzkräfte und Bevölkerung, die Vorplanung des Risikomanagements und der Aufbau einer Risiko- und Krisenkommunikation.

 

28.09.2021 in Stadtverordnetenfraktion von SPD Stadtverordnetenfraktion Bremerhaven

SPD-Fraktion wählt turnusmäßig Vorstand

 

SPD-Fraktion bestimmt Vorstand und Sprecherfunktionen

Allers, Kirschstein-Klingner und Hans-Werner Busch wiedergewählt

Bremerhaven, 28. September 2021

Die SPD-Fraktion in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung hat turnusgemäß zur Halbzeit der Wahlperiode Vorstand sowie die Sprecherinnen und Sprecher in den Ausschüssen bestimmt. Einstimmig fiel dabei die Bestätigung des Fraktionsvorsitzenden Sönke Allers aus, der die Fraktion seit 2011 führt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden die gleichberechtigten stellvertretenden Vorsitzenden Martina Kirschstein-Klingner und Hans-Werner Busch.

Bestätigt wurden auch die Stadtverordneten Sabrina Czak, Fatih Kurutlu, Katja Reimelt, Susanne Ruser und Harry Viebrok als Sprecherinnen und Sprecher in den Ausschüssen, die analog dazu dem Fraktionsvorstand als Beisitzerinnen und Beisitzer angehören.

Allers dankte im Namen des Vorstandes für das erneute Vertrauen. Die Geschlossenheit, welche die Fraktion in der Außendarstellung in der Arbeit im Stadtparlament zeige, setze sich auch im Innenverhältnis fort: „Die SPD-Fraktion wird sich weiterhin für die Belange der Bürgerinnen und Bürger engagieren. Wir sind gut aufgestellt, die politischen Herausforderungen für unsere Seestadt Bremerhaven anzugehen.“

Der jetzt anstehende Doppel-Haushalt für die Jahre 2022 und 2023 der Stadt Bremerhaven wird
eine große Herausforderung sein.

 

28.09.2021 in Aktuelle Meldung von SPD Stadtverordnetenfraktion Bremerhaven

Stadtverordnetenversammlung am 30. September 2021

 

Am Donnerstag, den 30. September 2021, 14.30 Uhr findet die  15. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven um 14:30 Uhr im Fischbahnhof, Am Schaufenster 6, statt.

Die öffentlichen Tagesordnungspunkte finden Sie unter: https://sitzungsdienst.bremerhaven.de/ratsinfo/bremerhaven/Meeting.html?year=2 021&month=8&mid=2874#current

Die  Tagesordnung finden Sie, wenn Sie auf >mehr< drücken

Die Sitzung findet aus Infektionsgründen unter besonderen Bedingungen statt. Für die Besucher/rinnen gelten die 3G-Regeln (vollständig geimpft, genesen oder gestet mit Nachweis).

Aufgrund der geltenden Regeln steht nur ein eingeschränktes Platzangebot von 10 Plätzen zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte entweder per Mail stvv@stadt.bremerhaven.de oder telefonisch 0471-590 2110 an. 

 

 

22.08.2021 in Ortsverein von Allforred

SPD besichtigt Gesundheitspark Speckenbüttel

 

Die SPD Lehe-Nord hat gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern eine Begehung des Speckenbütteler Parks vorgenommen. Neben der Begutachtung diverser Problempunkte im Park ging es um die Verkehrssituation in der Achse Siebenbergensweg - Am Parkbahnhof.


Im Siebenbergensweg wurden seitens der Koalition diverse Maßnahmen vorangebracht, um den massiven Autoverkehr zu reduzieren. Parkverbote, Radständer und optische Straßenverkleinerungen haben erste Erfolge erzielt. Nach wie vor wird die Achse aber als Alternative zur stark befahrenen Langener Landstraße genutzt.
Sergej Strelow, SPD-Vorsitzender in Lehe-Nord, fordert daher gemeinsam mit den Anwohnern massivere Schritte: „Wenn sich die Autofahrer nicht selber etwas verantwortlicher zeigen, muss die Stadt die Verkehre umlenken. Eine Möglichkeit ist die Einführung eines "Radquartiers" rund um den Gesundheitspark. (Infos dazu unter www.radfahren-bremerhaven.de) Die Schließung des Tunnels im Gandersefeld für den Autoverkehr muss im Zweifelsfall überlegt werden. Dabei geht es nicht darum, Langener auszusperren. Unser Park ist aber eine gute Gelegenheit, modernere Formen der Mobilität auszuprobieren - nicht aber als Durchfahrtsstrecke für LKW und PKW.“


Im Park fanden sich diverse Problemfelder vor, die die SPD an die zuständigen Ämter weitergeben wird. Neben der Entwässerung von Flächen, den zugewachsenen Gräben, der vernachlässigten Mammutbaumscheibe am Parktor oder den Teichen an der Parkstraße, die dringend renaturiert werden müssen, ging es insbesondere um die Entwicklung des Areals der Allee der heilenden Bäume.


Sergej Strelow findet: „Der Park entwickelt sich insgesamt in eine gute Richtung. Schnelle Maßnahmen sind die Wiederaufstellung von größeren Mülleimern an schönen Sommertagen, die bessere Pflege der vorhandenen Sehenswürdigkeiten und die Öffnung der Teichanlagen zur Parkstraße hin. Im letzten Punkt sind die Teich- und Grünflächen inzwischen überwuchert, so dass dieser Teil des Parks zunehmend von Mücken statt Menschen besucht wird“.

 

13.08.2021 in Ortsverein von Allforred

Infostand mit der SPD Lehe-Nord

 

Heute war die SPD Lehe-Nord wieder mit vielen Genossinnen und Genossen beim Edeka Debstedter Weg vor Ort. 
 

Über 100 Bürgerinnen und Bürger freuen sich über die tolle Gelegenheit für ein Gespräch mit hochrangigen Politikern Jörg Jörg Zager, Martina Kirschstein-Klingner oder Ortsvereinsvorsitzendem Sergej Strelow. 
 

Die inzwischen 15. Ausgabe der Parkzeitung informierte über Bundestagskandidat Uwe Schmidt und viele Neuigkeiten aus dem Stadtnorden. Viele Interessierte fragten auch direkt nach der neuen Ausgabe. 
 

Ein voller Erfolg. 

 

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