15.10.2019 in Lokal

SPD fordert Rettungskonzept zur DSM-Museumsflotte

 

Günthner: „Schiffe-versenken-Spiel muss aufhören“

Nach dem Desaster um die „Seute Deern“ fordert die Bremerhavener SPD das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) und den Bremer Senat auf, jetzt umgehend ein Rettungskonzept für die restliche Museumsflotte auf den Weg bringen: „Das Spiel Schiffe versenken muss aufhören“, sagt der Bremerhavener SPD-Vorsitzende Martin Günthner. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es DSM und Senat bei ernsthaftem Bemühen gelingen könne, auch Mittel des Bundes dazu einzuwerben. „Jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden, ein ähnliches Dahingammeln mit Totalverlust, wie es bei der ,,Seute Deern" zu beobachten ist, darf nicht erneut passieren“, so Günthner unter Hinweis auf einen entsprechenden einstimmigen Beschluss des Unterbezirksvorstandes. Die Bremerhavener SPD erwarte, dass am 23. Oktober im Stiftungsrat des DSM nicht nur über den Umgang mit der „Seute Deern“ entschieden werde, sondern ebenfalls Sicherungsmaßnahmen für die Museumsflotte ergriffen würden: „Hier ist insbesondere die Leitung des DSM in der Pflicht, die sich nach nicht nur meiner Meinung in der Vergangenheit bezogen auf den Schiffserhalt viel zu passiv verhalten hat“, so Günthner.

 

22.09.2019 in Lokal

Bremerhaven baut - bezahlbarer Wohnungsbau bei der Stäwog

 

Neuer sozialer Wohnraum - während in anderen Städten über die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum diskutiert wird, wurde in Bremerhaven bereits gebaut. Wir waren am gestrigen Samstag, den 21. September 2019, bei der Eröffnung des ersten Neubaus in modularer Bauweise der Bremerhavener Stäwog. Hier sind 31 Wohnungen im bezahlbaren Segment entstanden - und alle bereits vergeben. Die gute Nachricht ist, dass weitere Objekte in Planung sind und die Versorgung der Bremerhavener mit qualitativen und bezahlbaren Wohnraum sichern. 

Auf dem Bild: Genoss/innen mit Sieghard Lückehe, Geschäftsführer der Stäwog und Charlyn Armbrust, zuständige Projektleiterin.

 

17.05.2019 in Lokal von Allforred

Hoffmann: Knapp 2000 Unterschriften für Blaulichtresolution zeigen: Bremerhaven steht hinter seinen Einsatzkräften

 

Am Donnerstag, den 16. Mai 2019, wurden knapp 2000 Unterschriften für die sogenannte Blaulichtresolution an Frau Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Lückert durch Herrn Stadtrat Jörn Hoffmann, stellvertretend für die Initiatoren der Resolution, übergeben. Die SPD Lehe-Nord unterstützt die Blaulichtresolution voll und ganz und hat einen großen Teil der zugehörigen Unterschriften gesammelt. Alleine am letzten Wochenende hat Martina Kirschstein-Klingner, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, knapp 500 Unterschriften an Stadtrat Hoffmann übergeben. Wir stehen hinter unseren Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten!

Die Blaulichtresolution fordert:

•     „die öffentliche Ächtung von Aggression und Gewalt in jeglicher Form gegen unsere Einsatzkräfte,

•     die Anzeige und Verfolgung jedes Angriffes auf sie und Rechtsschutz für die Geltendmachung der ihnen während eines Einsatzes entstandenen Ansprüche,

•     die aktive Unterstützung von Frauen und Männern der Polizei, der Rettungsdienste und des Brandschutzes durch Schulung in der Sozial- und Konfliktkompetenz und Training zur Abwehr von Attacken,“

In der Pressemitteilung der Stadt Bremerhaven heißt es hierzu:

Stadtrat Hoffmann betonte bei der Übergabe der gesammelten Unterschriften der Bremerhavener Bevölkerung, dass Ausschreitungen, Übergriffe und Gewalt gegenüber den Rettungskräften der Feuerwehr und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei durch nichts zu rechtfertigen sind.

„Das sind furchtbare und nicht hinnehmbare Taten ohne Rücksicht auf die Unversehrtheit gegenüber helfenden Einsatzkräften der Feuerwehr und der Polizei, welche zutiefst verurteilt werden müssen“, so Hoffmann. 

Unser Staat basiert unter anderem auf Respekt vor der Unverletzlichkeit und der Würde des anderen Menschen. Dieses wird nicht immer beachtet. Selbst für die Personen, die Menschenleben retten wollen, zählen diese Grundsätze in dieser Gesellschaft des Öfteren nicht mehr.  „Der Staat aber sind wir alle und deshalb kann uns das Schicksal unserer Feuerwehrleute, Rettungskräfte, Notärzte und unserer Polizeibeamten nicht egal sein“, so sind sich die Initiatoren der Blaulicht-Resolution einig. 
Ziel war und ist es, die Bevölkerung auf das Thema Gewalt gegen Rettungs- und Einsatzkräfte aufmerksam zu machen. Am heutigen Tage wurden die gesammelten Stimmen der Stadtverordnetenvorsteherin Frau Brigitte Lückert stellvertretend durch den Dezernenten der Feuerwehr Bremerhaven, Herrn Stadtrat Jörn Hoffmann, übergeben.

An der Blaulicht-Resolution haben 700 Bürgerinnen und Bürger über die Homepage der Stadt Bremerhaven teilgenommen. Weitere rund 1000 Stimmen wurden durch die unterschiedlichsten Personen aus Bremerhaven in schriftlicher Form gesammelt, sodass insgesamt rund 1700 Stimmen für die Resolution vorliegen.

Die Initiatoren der Blaulicht-Resolution sind sich einig, dass die Übergabe der gesammelten Unterschriften nur ein erster Schritt auf einem langen Weg sein kann.

 

Foto: Heiko Sandelmann

 

19.10.2018 in Lokal von Allforred

Science meets Business: Transport der Zukunft

 

wir laden Sie herzlich zur sechsten Veranstaltung des Netzwerkes SCIENCE meets BUSINESS (SmB) 

zum Thema „Künstlich oder real? – Intelligente Logistik der Zukunft” 

am Donnerstag, 22. November 2018, ab 18.00 Uhr in die Hochschule Bremerhaven (Haus T) ein.

Wir freuen uns sehr, Herrn Cornelius Neumann-Redlin, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände im Lande Bremen e.V.,

als Grußredner begrüßen zu dürfen. Des Weiteren haben wir wieder hochkarätige Referenten aus Wissenschaft 

und Wirtschaft zum o.g. Thema gewinnen können.

Anmeldung 

Bitte bis zum Freitag, 16. November 2018, via eMail an: event@schendel-design.de mit kurzer Angabe 

von (Titel) Vorname u. Nachname, Firma/Institution/Privat.

Die Veranstaltungsreihe SCIENCE meets BUSINESS (SmB) in Form einer Public Private Partnership hat sich zum Ziel gesetzt, 

Wirtschaft und Wissenschaft zu einem Gedankenaustausch und weiteren Kooperationen anzuregen. Zielgruppen sind ebenfalls 

Vertreter_innen von Verbänden, Politik und Verwaltung. 

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie in der Hochschule begrüßen dürfen. Nach den Impulsvorträgen und der Podiumsdiskussion

gibt es noch ein Get-together mit Getränken, einem kleinen Imbiss und die Gelegenheit, sich auszutauschen.

 

22.08.2018 in Lokal von Jusos Bremerhaven

Vergil: Jusos Bremerhaven unterstützten Polizeigewerkschaft

 

Am 22.08.2018 berichtete die Nordseezeitung, dass die Polizei am Limit ist. Die Mindeststärke der Einsatzkräfte wird permanent unterschritten und im Schnitt haben die Polizisten 100 Überstunden.

Hierzu Fabian Vergil, Vorsitzender der Jusos Bremerhaven: „Wir unterstützen die Forderung der Gewerkschaft, dass die Zielzahl der Vollbeschäftigten bei der Polizei erhöht werden muss. Es kann nicht sein, dass wir die Gesundheit der Polizisten gefährden. Im Schnitt haben die Polizisten 100 Überstunden, dass bedeutet immer, dass manche Abteilungen eigentlich viel mehr Überstunden haben. Ohne ausreichende Erholungszeiten und mit zu wenig Kollegen in einer Schicht verrichten die Beamten dauerhaft an deren Leistungsgrenze ihren Dienst und dass, obwohl sie Einsatzlagen in Sekunden realisieren und entsprechend handeln müssen. Fehler zu Lasten der Betroffenen und den Polizisten sind vorprogrammiert. Der Job des Polizisten ist nicht nur körperlich sondern auch psychisch sehr anspruchsvoll, auch deshalb sollte die wöchentliche Arbeitszeit nicht überschritten werden."

Die subjektive Wahrnehmung der Kriminalität steigt und dagegen anzugehen geht nur durch Präsenz in den Stadtgebieten und im Gespräch mit den Bürgern. Deshalb wurden u. a. die Kontaktpolizisten eingeführt. Wenn diese Stellen aktuell nicht besetzt werden können, dann geben wir den rechten Parteien eine Angriffsfläche, obwohl die tatsächliche Kriminalität gesunken ist.

Wir werden deshalb weiter für eine höhere Zielzahl bei den Polizisten kämpfen und arbeiten auf eine Zielzahl von 550 Vollzeitstellen hin.

 

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